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Bericht vom 2. Internationalen Jugendretreat in Europa

21.-23. Juli 2006, Hof Herrenberg, Odenwald

Jugendretreat 2006Vom 21.-23. Juli 2006 fand in Deutschland das zweite internationale Jugendretreat auf Hof Herrenberg statt. Durchgeführt wurde das Retreat von Brahmachari Shubamrita und Brahmacharini Dipamrita. Weitere Workshopleiter waren Daya, Trainer für Persönlichkeitsentwicklung aus Finnland, Künstlerin Anne aus Deutschland (Filzen), Susanne aus Deutschland (Malen), Prem aus Frankreich (Tai Chi) und Yves (Schauspielen) aus Frankreich sowie Pascal und Ranjana (Trommelworkshop) aus Frankreich.


Artworkshop: T-Shirts bemalenDie jungen Menschen aus mehr als 7 Ländern freuten sich sehr über den gegenseitigen Austausch. Für viele sind Fragen wie "Was ist mein Ziel?", "Wie kann ich mein Ziel erreichen" und "Wie kann ich erfolgreich werden?" ganz wesentlich.

Thema des Seminars war in diesem Jahr "Die Verantwortung für das eigene Leben annehmen".

Gemäß der spirituellen Weisheit können wir im Leben längerfristig nur erfolgreich werden und bleiben, wenn wir spirituelle Prinzipien befolgen und in unser Leben integrieren.

Auf dem Weg in den WaldViele junge Menschen haben keine Ziele mehr, da in unserer heutigen Gesellschaft ein Werteverlust stattfindet. Es fehlt Jugendlichen an positiven Vorbildern und Zielen.

Wir müssen im Leben eine Ziel und eine Vision haben und wir müssen uns einen Plan machen, wie diese Vision Wirklichkeit werden kann. Hierbei gibt es kurz- und längerfristige Ziele.


Spiele im WaldPersönlichkeitstrainer Daya erzählte von einer interessanten Untersuchung die zeigt, dass jene, die ihre Ziele schriftlich festgehalten haben, jene waren, die letztlich nach 20 Jahren glücklich und erfolgreich wurden. Von daher ist das Formulieren und Fixieren eines Zieles oder mehrerer Ziele der Anfang zum Erfolg. Hierbei ist noch zu beachten, dass es sich um Ziele handeln muss, die uns entsprechen. Wir sollten nicht mit Zielen enden, die wir nicht ausgesucht haben. Damit werden wir niemals wirklich glücklich werden.


Dies betonte auch Br. Shubamrita in seinem Satsang. Wir sind letztlich verantwortlich für unser Leben und die Ziele, die wir wählen. Wir sollten perfekte Kontrolle in allen Situationen unseres Lebens haben. Wir können jedoch nicht immer die äußeren Umstände ändern, was wir ändern können ist unsere Einstellung diesen gegenüber.

Br. Shubamrita auf einem Hochsitz im WaldWir sollten jeweils versuchen auf Situationen zu reagieren, ohne dass wir dabei völlig von unseren Emotionen geleitet werden. Wir sollten uns von Weisheit regieren lassen und Werte wie Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Dienen, Integrität, Respekt, Liebe, Mitgefühl und Wahrhaftigkeit verfolgen. Diese Werte sind universell und verändern sich nicht mit dem Land oder der Sprache. Sie sind für jeden wichtig.

Wir sollten also unter Berücksichtigung dieser Werte eine Vision, Ziel haben, und uns für dieses entscheiden und dann die richtigen Handlungen ausüben. Dabei sollten wir durchaus entspannt und nicht zu sehr davon besessen sein. Die Art und Weise, wie wir dann die Verantwortung tragen, liegt in unserer Hand. Wir sollten uns nicht von der Arbeitslast erdrücken lassen.


Br. DipamritaBri. Dipamrita griff wiederum das Motto des Wochenendes auf und von daher hatte ihr Vortrag den Untertitel: sei ein Schüler der jeweiligen Situation und nicht ein Verlierer. Normalerweise kontrolliert dich das Leben mehr, als du es kontrolliert. Es sei an der Zeit, in den Fahrersitz zu klettern. Die Umstände und die Situation sei nicht das Wesentliche, sondern wie wir damit umgehen.

Wir sollten Situation immer nach folgenden Aspekten berücksichtigen: was wir ändern können und was wir nicht ändern können. Bei Situationen, die wir nicht ändern können bleibt nur, sie zu akzeptieren! Und dort, wo wir etwas verändern können, sollten wir es auch tun! Wenn wir dies beachten, dann sind wir kreativer, flexibler und erfolgreicher.


Am Morgen fand zur Einstimmung auf den Tag jeweils Tai Chi oder Yoga statt.

Trommerl-Workshop Am Nachmittag des zweiten Tages wurde das Mittagessen in den Wald gelegt. Beim Picknick hatte man Gelegenheit, die Anderen kennen zu lernen. Es war sehr ermutigend zu sehen, wie enthusiastisch die Teilnehmer nach einem sinnerfüllten Leben suchen, das auf Spiritualität beruht und dass Amma für sie Quelle der Inspiration ist.

Fotos:

In der freien Natur (1) Bhajansingen
(2) Artworkshop: T-Shirts bemalen
(3) Auf dem Weg in den Wald
(4) Spiel & Spass im Wald
(5) Br. Shubamrita auf einem Hochsitz im Wald
(6) Bri. Dipamrita
(7) Tromelworkshop
(8) Spiele im Freien

weitere Fotos siehe Link Fotobericht

   

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